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Kindesmisshandlung...20:45 Uhr Die Staatsanwaltschaft Bonn

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Kindesmisshandlung...20:45 Uhr Die Staatsanwaltschaft Bonn

Beitrag von Admin am Sa Nov 20, 2010 4:27 am

[wow]19.11.10 | 20:45 Uhr Die Staatsanwaltschaft Bonn hat die 49-jährigen Pflegeeltern der neunjährigen Anna aus Bad Honnef wegen Kindesmisshandlung, Freiheitsberaubung und Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt. Sie sollen das Kind in mindestens 55 Fällen gequält und roh misshandelt haben, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte.[/wow]

Die letzte dieser Misshandlungen habe am 22. Juli zum Tod des Mädchens geführt.

Anna war seit Juli 2008 bei den Pflegeeltern untergebracht. 'Spätestens seit August 2009 wurde Anna durch seine Pflegeeltern auf das Übelste misshandelt', sagte der Justizsprecher weiter. Anhand der Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die meisten Misshandlungen von der Pflegemutter begangen wurden.

In 20 Fällen war Anna für längere Zeit unter Wasser getaucht worden, wobei sie teilweise gefesselt war. Diese wie auch die übrigen Taten habe der Pflegevater in vollem Umfang zugegeben, hieß es. Die Pflegemutter hat die Vorwürfe hingegen weitgehend abgestritten.

Die 49-Jährige soll Anna zuletzt in der Badewanne untergetaucht haben. Der Pflegevater schritt erst ein, als das Kind bereits im Gesicht blau anlief. Das Mädchen wurde bewusstlos in eine Kinderklinik eingeliefert, wo es kurz darauf starb. Auch zu den Umständen von Annas Tod hat der 49-Jährige ein Geständnis abgelegt. Seine Aussagen decken sich laut Staatsanwaltschaft weitgehend mit den Beweisen.

Nach Angaben der Justizbehörde verfügten die Pflegeeltern offenbar über Atteste, in denen stand, dass sich Anna selbst verletze und unter einer Wasserphobie leide. 'Derzeit muss davon ausgegangen werden, dass diese Atteste unzutreffend waren', sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft weiter.

In der Sendung 'Aktuelle Stunde' im WDR Fernsehen äußerte sich am Freitagabend Annas leibliche Mutter über ihre Anwältin. Sie könne das Entsetzen darüber, was ihrer Tochter passiert sei, nicht in Worten ausdrücken: 'Ich habe meine Tochter in die Pflege gegeben, weil ich damals nicht in der Lage war, mich gut genug um sie zu sorgen und weil ich gehofft habe, dass es meinem Kind in der Pflegefamilie besser geht.' Die Pflegemutter habe ihr vorgespielt, dass sie Anna lieben würde wie ihre eigene Tochter und sich gut um sie kümmern wird, sagte die Frau laut einer Vorab-Veröffentlichung des WDR: 'Ich wünsche mir, dass die Pflegeeltern für das, was sie getan haben, ihrer gerechten Strafe zugeführt werden - für mich ist das Mord.'

Im Falle einer Verurteilung drohen den Pflegeeltern Freiheitsstrafen von einem bis zu 15 Jahren. Die 4. Strafkammer des Landgerichts Bonn entscheidet über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens.


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